Analytic Psychocatharsis

... combining meditation with science

Psychoanlyse / Meditation

Psychoanalyse und Meditation sind keine grundsätzlichen Gegensätze. Auch der Analytiker muss mit 'gleichschwebender Aufmerksamkeit' (so S. Freud), also in halber Trance, seinem Patienten zuhören. Und dieser wiederum muss in ähnlicher Weise frei aus sich heraus sprechen, beide meditieren somit gemeinsam.
Sie finden in einer Art von Bedeutungseinheiten, Lacan nennt sie Signifikanten, zueinander, und so etwas geschieht auch in einer Meditation. Hier muss der Übende mit der in ihm selbst wirkenden unbewussten Andersheit zusammenfinden. Ein Werkzeug, das aus derartigen, jedoch rein formalen, Bedeutungseinheiten gemacht ist, kann für ein neues selbsttherapeutisches Verfahren, das jeder selbst erlernen kann, genutzt werden.

Jesus und die Frauen

Jesus war ein Vorläufer der modernen Psychotharapie. Vor allem in den Dialogen mit den Frauen und bei seinen Heilerfolgen erweist er sich als intuitiver Kenner psychoanalytischer Regeln. Doch nicht nur literarisch kann man von ihm lernen, seine mehr direkte Art der Therapie lässt sich auch für ein eigenes, neues und der Psychoanalyse in Kombination mit meditativen Vorgehen entlehntes Verfahren nutzen. Diese - Analytische Psychokatharsis genannte Methode - wird im Anhand des Buches detailliert beschrieben.

Der Andere des Wortes und das Andere der Sterne

Das Unbewusste ist die Sprache des Anderen, sagt der französische Psychoanalytiker J. Lacan. Dieser Andere sind die Echos unseres eigenen Körpers, eine subjektbezogene Linguistik, ein Semantiker. Doch es gibt auch eine bild-, blickhafte Seite des Unbewussten, die sich im nächtlichen Sternenhimmel spiegelt. Damit ist aber nicht der übliche Blick - gar verstärkt durch die astropysikalischen Fernrohre - gemeint, sondern ganz 'anders herum' ein Blick in uns selbst. Dieser Blick ist kaleidoskopisch verwirrend, und ein Ausweg kann nur darin bestehen, diesen Anderen des Wortes und dieses Andere der Sterne in eine verbindend-verbindliche Form zu bringen, was bisher noch keiner Wissenschaft gelungen ist. Es kann nur jeder Einzelne in und mit sich selbst erreichen, wozu in diesem Buch ein selbst erlernbares Verfahren, das der Autor Analytische Psychokatharsis nennt, geschildert wird.  

Das vertikale Ich

Unser übliches, soziales Ich ist in der Horizontalen ausgerichtet. In der Vertikalen hat es von oben her nur Geist oder Gott und von unten her Trieb oder Affekt gegeben. Erst neuere psychoanalytische Untersuchungen haben die ganz frühen Körper-Selbst-Spiegelungen beschrieben, denen zufolge das Kleinkind noch weitgehend in sich selbst verwickelt bleibt. Auch im erwachsenen Leben spielen diese Spiegelungserfahrungen der inneren Vertikalen noch eine bedeutende Rolle. Der Autor zeigt dies an vielen Beispielen, schildert aber auch ein eigentherapeutisches Verfahren, das aus scheinbar so Gegensätzlichem wie Psychoanalyse und Meditation aufgebaut ist. Laut Anleitung kann jeder dieses Analytische Psychokatharsis genannte Verfahren selbst anhand zweier Übungen erlernen.

The vertical Ego

Our usual social Ego is oriented horizontally. In the vertical, there has only been spirit or God from above and drive and affect from below. Just recent psychoanalytical studies have described the very early body-self-mirrorings, according to which the infant still remains largely in volved in itself. Even in adult life these experiences of morroring the inner vertical, or better espressed as a vertical Ego, still play an important role. The author shows

this with many examples, but also describes a self-therapeutic procedure that is built up from seemingly such contradictory elements as psychoanalysis and meditation. According to the instructions, anyone can learn it themselves by means of two exercises.



What about the ONE?

Siri Hustvedt's wonderful novels captivate with their wealth of fantasy and the neuro- and psychological sciences that always play a part in the background. But of all things she writes so much about the relationship between the sexes, whereas the French psychoanalyst J. Lacan was of the opinion that this relationship does not exist at all. 'What about the ONE' doesn't happen, there is no union under the aegis of lvoe and Eros, which has a chance only in the context of a science f r o m the subject. The author has developed such an association in the form of a combination of psychoanalysis and meditation (Analytic Psychocatharsis), a procedure that each individual can practice for himself. Only in this way will he come to 'What about the ONE'. To facilitate the understanding of this method, this book talks a lot about queerness and women's literature and that the logical (psychoanalysis) and the definitely visual (meditation) becomes real.

Die Revolte des Selbst

Alle Revolten, die Erneuerungen versucht haben, sind von sozialen, politischen oder religiösen Quellen aus gegangen. Erst die Psychoanalyse hat damit begonnen, das Individuum aus dem Zentrum des eigenen Selbst heraus zu erneuern. Doch diese klassische Methode der Analyse des Unbewussten betont zu sehr die Theorie und stellt somit keine echte Revolte dar. Dazu bedarf es eines direkteren selbstanalytischen Verfahrens, das jeder aus sich selbst heraus entwickeln kann. Formulierungen, die in einem einzigen Schriftzug mehrere Bedeutungen enthalten, können das Unbewusste jedes Einzelnen durch mentales Üben aufbrechen und zu sich selbst befreien. Erst nach solch einer 'Revolte des Selbst' kann jeder auch nach außen hin erneuernd wirken.

 


Platon's Lieb-ido

  Das unfertige Manuskript von 1964 wurde dem jugendlichen und noch etwas postpubertär schreibenden Autor samt Koffer in Italien aus dem Auto gestohlen. Die noch verbliebenen Seiten verbindet er mit geänderten Auffassungen fünfzig Jahre später zu einem abgeschlossenen Text. Der Linuuistik Student Greg trifft die australische Touristin Christine am Theater von Epidauros.   

Greg will ihr den göttlichen manischen Eros Platons, Platons Lieb-ido, näher bringen. Ihre Gespräche führen sie von dieser Thematik zu persönlichen Geschehnisscn und zu Diskussionen über Liebe, Sex und Unsterblichkeit. Doch sie bleiben nicht zusammen. Im gleichen Abstand wie die beiden Romanfassungen treffen sie sich jedoch 2014 wieder, und so geht die Geschichte weiter und führt doch noch zu einer Verwicklichung von Platons Philosophie und Lieb-ido, die man eben - im Gegensatz zu Freuds Libido - mit langem ie schreiben muss.

Das Autochtone Genießen

Essays zu einem neuen selbstanalytischen Verfahren

Die meisten Wissenschaften erarbeiten heutzutage keine Fortschritte mehr. Nur technische Anwendungen produzieren äußerliche Erfolge. Sigmund Freuds Selbstanlalyse ermöglichte vor über hundert Jahren einen Zugang zu einer neuen Wissenschaft. Doch die inzwischen scholastisch eingeengte Psychoanalyse hat sich in viele Schulrichtngen zersplittert.

Ein Neuanfang unter Beteiligung kreativer Selbsttherapie wäre sowohl für die Wissenschaften als auch für eine Vertiefung der Persönlichkeit eines jeden einzelnen von Vorteil. In diesem Buch wird diese Selbstbeteiligung anhand  psychoanalytischer, aber auch literarischer und kultureller Essays, die sich um das Wesen des originästen Genießens drehen, erläutert. Vor allem der französische Begriff der 'Jouissance', den die aus Frankreich stammenden Analytiker verwenden, um die Betonung des Weiblichen am Genießen mehr herauszuheben, führen dahin, auch die Autochthonie, die Selbstverwurzelung des Genießens zu beschreiben und erlernbar zu machen.

'teetrunken'

Anhand der Beschreibung von zwanzig mittleren Bergtouren versucht der Autor das Wesen des von ihm entwickelten Meditationsverfahrens zu vermitteln. Zum ersten Mal wird Meditation hier auf wissenschaftliche Weise begründet. Ausgangspunkt stellt die Lehre des Psychoanalytikers O. Graf Wittgenstein dar, der davon ausging, dass der Mensch in sich drei Teile birgt, die er nur verschiedentlich zu einer Einheit bzw. einheitlichen Persönlichkeit verbinden kann. Die letztliche und ideale Einheit nennt er den 'Trialog'.
Wie beim Bergsteigen durchstreift der Autor alle möglichen kulturellen und psychologischen Fragestellungen, um im Endeffekt dahin zu kommen, den 'Trialog' durch das Wandern, Meditieren und intellektuelle Verarbeiten zu erreichen.

 

 

Yog-psych5

Yoga and Psychoanalysis

In diesem Buch werden kurz die verschiedenen Yogasysteme vorgestellt und sodann eine vergleichende Untersuchung zur Psychoanalyse erarbeitet. Der Laya-Yoga, eine mehr medita-tive Form des Yoga eignet sich genau so gut wie die sich auf die Linguistik stützende Psycho-analyse J. Lacans für einen derartigen wissenschaftlichen Vergleich. Diese wissenschaftliche Studie mündet schließlich in ein eigenes psychotherapeutisches Verfahren, das Ost und West ideal miteinander verbindet.                 Eine von mehreren Kundenrezensionen  Von    hawe beam 15. November 2009:
der höchste yoga und die moderne wissenschaft reichen sich die hände ...und dieses friedliche ereignis hat der autor vor unseren lesenden augen hingezaubert mit wissenschaftlicher akribie und praktischer einführung in eine moderne meditationsmethode ...die sogar den analytiker begleiten wenn nicht sogar ersetzen kann.ein ende der analyse ist denkbar und ein entlassen in eine selbtsgewählte verantwortlichkeit und eigenes tun ist durch einüben dieser methode mög-lich geworden. ein kuklturverbindendes buch ...das menhr als versöhnend wirkt und zugleich religion und wissenschaft ...heute lebbar macht und zwar durch studium und übung...
    A Scientific Comparison based on the Life and Teachings of Sant Kirpal Singh, nächste Seite.

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