Die Formel des Subjekts

Der Schwerpunkt der Psychoanalyse liegt auf der symbolischen, sprachlichen Ordnung. Auch das Unbewusste ist - so J. Lacan - aufgebaut wie eine Sprache. Damit kommt die imaginäre, bildliche Struktur zu kurz. Denn nur in der Zusammenfügung beider Bereiche kann sie einer Wissenschaft vom Subjekt gerecht werden, weil nur dadurch das Gesprochene und das dazugehörige, bildlich geordnete, stets sich ändernde und vergängliche Wissen, in Formeln gefasst werden kann. Formeln sind nämlich nachhaltig und können direkt Veränderungen bewirken. Der Autor hat daher Psychoanalyse und meditatives Vorgehen im Verfahren der Analytischen Psychokatharsis verbunden, das auch selbstständig erlernt werden kann. 

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Das vertikale Ich

Unser übliches, soziales Ich ist in der Horizontalen ausgerichtet. In der Vertikalen hat es von oben her nur Geist oder Gott und von unten her Trieb oder Affekt gegeben. Erst neuere psychoanalytische Untersuchungen haben die ganz frühen Körper-Selbst-Spiegelungen beschrieben, denen zufolge das Kleinkind noch weitgehend in sich selbst verwickelt bleibt. Auch im erwachsenen Leben spielen diese Spiegelungserfahrungen der inneren Vertikalen noch eine bedeutende Rolle. Der Autor zeigt dies an vielen Beispielen, schildert aber auch ein eigentherapeutisches Verfahren, das aus scheinbar so Gegensätzlichem wie Psychoanalyse und Meditation aufgebaut ist. Laut Anleitung kann jeder dieses Analytische Psychokatharsis genannte

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What about the ONE?

Siri Hustvedt's wonderful novels captivate with their wealth of fantasy and the neuro- and psychological sciences that always play a part in the background. But of all things she writes so much about the relationship between the sexes, whereas the French psychoanalyst J. Lacan was of the opinion that this relationship does not exist at all. 'What about the ONE' doesn't happen, there is no union under the aegis of lvoe and Eros, which has a chance only in the context of a science f r o m the subject. The author has developed such an association in the form of a combination of psychoanalysis and meditation (Analytic Psychocatharsis), a procedure that each individual can practice for himself. Only in this way will he come to 'What about

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Der Andere des Wortes und das Andere der Sterne

Das Unbewusste ist die Sprache des Anderen, sagt der französische Psychoanalytiker J. Lacan. Dieser Andere sind die Echos unseres eigenen Körpers, eine subjektbezogene Linguistik, ein Semantiker. Doch es gibt auch eine bild-, blickhafte Seite des Unbewussten, die sich im nächtlichen Sternenhimmel spiegelt. Damit ist aber nicht der übliche Blick - gar verstärkt durch die astropysikalischen Fernrohre - gemeint, sondern ganz 'anders herum' ein Blick in uns selbst. Dieser Blick ist kaleidoskopisch verwirrend, und ein Ausweg kann nur darin bestehen, diesen Anderen des Wortes und dieses Andere der Sterne in eine verbindend-verbindliche Form zu bringen, was bisher

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Jesus und die Frauen

Jesus war ein Vorläufer der modernen Psychotharapie. Vor allem in den Dialogen mit den Frauen und bei seinen Heilerfolgen erweist er sich als intuitiver Kenner psychoanalytischer Regeln. Doch nicht nur literarisch kann man von ihm lernen, seine mehr direkte Art der Therapie lässt sich auch für ein eigenes, neues und der Psychoanalyse in Kombination mit meditativen Vorgehen entlehntes Verfahren nutzen. Diese - Analytische Psychokatharsis genannte Methode - wird im Anhand des Buches detailliert beschrieben.

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